12-18 Monate Sprache 5 Min.

Benennen, was man aus dem Fenster sieht

Nichts vorzubereiten: die Welt zieht am Fenster vorbei und wartet darauf, benannt zu werden.

Benennen, was man aus dem Fenster sieht ist eine Montessori-Aktivität für die Altersstufe 12-18 Monate. Bereich: Sprache. Dauer: 5 Min.

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Benennen, was man aus dem Fenster sieht

Was die Aktivität fördert

Den Wortschatz anhand der Wirklichkeit erweitern, indem man dem folgt, was das Kind wirklich anschaut.

Das Material

  • Ein Fenster, und etwas, um es auf der richtigen Höhe zu halten
  • Sonst nichts

Schritt für Schritt

  1. Tragen Sie es, oder setzen Sie es gut abgestützt auf Fensterhöhe.
  2. Schweigen Sie, und schauen Sie in dieselbe Richtung wie es.
  3. Warten Sie, bis es etwas fixiert oder mit dem Finger darauf zeigt.
  4. Benennen Sie dann genau dieses Ding, nur einmal: « der Vogel ».
  5. Warten Sie auf den nächsten Blick, ohne die Stille füllen zu wollen.

Die Rolle der Eltern

Die Regel lautet, seinem Blick zu folgen, nicht Ihren eigenen zu lenken. Ein Wort zu einem Ding, das es wirklich anschaut, wird gelernt; ein Wort zu etwas, das Sie ausgewählt haben, geht daneben. Genau das macht den Unterschied.

Sicherheit

Ein offenes Fenster in Kinderhöhe ist eine tödliche Gefahr: halten Sie es geschlossen, oder mit einer Sperre versehen. Stellen Sie nie ein erkletterbares Möbelstück unter ein Fenster, und halten Sie es fest, wenn es auf Ihrem Arm ist.

Sie allein beurteilen, was zu Ihrem Kind passt. Diese Aktivitäten dienen der Bildung und dem Spiel: sie ersetzen weder ärztlichen Rat noch die Begleitung durch eine Fachkraft für frühkindliche Entwicklung.

So passen Sie die Aktivität an

  • Leichter: eine Sache pro Tag, immer dieselbe.
  • Schwieriger: benennen Sie auch, was das Ding tut, « das Auto fährt ».
  • Zum Weitermachen: dasselbe Ding als Foto in einem Bilderbuch wiederfinden.

Als Nächstes

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