3-4 Jahre Sprache 10-15 Min.

Das Spiel der Gegensätze

Schwer und leicht, rau und weich: Wörter, die man mit den Händen versteht, bevor man sie sagt.

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Das Spiel der Gegensätze

Was die Aktivität fördert

Ein abstraktes Wort an eine echte Empfindung binden und den Wortschatz in Gegensatzpaaren erweitern.

Das Material

  • Drei Paare von Gegensätzen: ein Stein und eine Feder, ein Stück Schleifpapier und ein Wattebausch, ein Löffel aus dem Kühlschrank und einer von der Heizung
  • Ein Tablett
  • Ein Tuch, falls Sie mit geschlossenen Augen spielen wollen

Schritt für Schritt

  1. Holen Sie das erste Paar hervor und legen Sie in jede Hand des Kindes einen Gegenstand.
  2. Benennen Sie genau im Moment des Fühlens: « schwer », dann « leicht ».
  3. Lassen Sie es abwägen, die Hände tauschen, so oft wiederholen, wie es mag.
  4. Gehen Sie zum nächsten Paar, nie mehr als drei Paare in einer Sitzung.
  5. Legen Sie zum Schluss alles aufs Tablett und bitten Sie um das Schwere, dann um das Weiche.

Die Rolle der Eltern

Das Wort muss während der Empfindung kommen, nicht danach. Und erklären Sie nicht, was ein Gegensatz ist: in diesem Alter versteht man durch Anfassen, die Definition hilft nicht.

Sicherheit

Nichts Heißes und nichts Eiskaltes: der Löffel von der Heizung muss lauwarm sein. Nichts, was kleiner ist als sein Mund, keine scharfen Kanten. Das Schleifpapier muss grobkörnig sein, feines schürft dünne Haut auf.

Sie allein beurteilen, was zu Ihrem Kind passt. Diese Aktivitäten dienen der Bildung und dem Spiel: sie ersetzen weder ärztlichen Rat noch die Begleitung durch eine Fachkraft für frühkindliche Entwicklung.

So passen Sie die Aktivität an

  • Leichter: nur ein Paar mit starkem Kontrast, der Stein und die Feder.
  • Schwieriger: mit geschlossenen Augen das Raue allein am Tastsinn erkennen.
  • Zum Weitermachen: in der ganzen Wohnung etwas Weiches und dann etwas Raues suchen.